
Wieso sind Orbs ein Thema fĂŒr einen Vortrag in meiner psychologischen Praxis? Diese Frage stellte ich mir, nachdem ich den Vortrag ausgeschrieben hatte. Ja, warum interessieren mich eigentlich diese PhĂ€nomene?
Gedanklich machte ich mich auf die Suche nach meinen eigenen Motiven. Und es dauerte auch gar nicht lange und ich wurde fĂŒndig. Die Theorie der Fremdwesen hinter den Orbs hat mich seit langer Zeit beschĂ€ftigt. Kann es sein, dass sich Wesenheiten ĂŒber dieses PhĂ€nomen mit uns in Kommunikation begeben?
Nun, der Anfang dieser Ăberlegungen geht zurĂŒck auf meine Erfahrungen in der Suchtkrankenhilfe. Mehrere Jahre arbeitete ich nach meinem Studium in verschiedenen Suchteinrichtung, in Hessen, Brandenburg und Berlin. Und immer wieder stieĂ ich auf eine Beobachtung, die mich an unserem Weltbild zweifeln lieĂ. RegelmĂ€Ăig sah ich Menschen, Erwachsene, auch Jugendliche mit Suchterkrankungen, die mindestens zwei verschiedene Persönlichkeiten reprĂ€sentierten. Da gab es die âgesundeâ, âvernĂŒnftigeâ Person, die immer dann erschien, wenn entweder gerade keine Entzugssymptome vorherrschten oder der Mensch z.Z. clean war. Und dann gab es die Person, die bei beginnenden Entzugssymptomen hervor trat. Diese Person hatte einen ganz anderen Charakter, andere Eigenschaften, sie sprach anders, hat einen anderen Wortschatz, bis hin zu GesichtszĂŒgen, sprich Gestik und Mimik des Suchtkranken verĂ€nderten sich beim Auftreten der Suchtpersönlichkeit. Kaum war das Verlangen gestillt, verschwand diese Person wieder völlig, eine ausgelaugte und geschwĂ€chte andere Person blieb ĂŒbrig. Der Wechsel der verschiedenen Personen in einem suchtkranken Menschen fand in einer akuten Drogensituation stĂ€ndig statt.
Sicher gibt es allerlei wissenschaftliche Theorien ĂŒber die Suchtkrankheit. Diesen allen gleich, ist die Zugrundelegung einer Person, mit verschiedenen gesunden und kranken Anteilen. Eine Annahme, Integration der substanzabhĂ€ngigen Anteile und das Erlernen eines Umgangs damit, ist das Ziel der auf dieser Theorien entstandenen Behandlungsinterventionen.
Und dennoch konnte ich mich meines Eindrucks von verschiedenen Persönlichkeiten in einem Menschen nicht erwehren. Meine naturwissenschaftliche Ausbildung und mein wissenschaftlich materialistisches Weltbild hielten mich allerdings fest in Griff, bis zu einer existenziellen Krise 1999. Ich stand an der Grenze. Mein Weltbild trug mich nicht mehr, wenn ich weiter so denken wĂŒrde, wĂ€re ich verzweifelt (ver ZWEI felt) in zwei innere StĂŒcke zerrissen, SINN.losigkeit hĂ€tte den Lebensfaden getrennt.
Ich musste mich also aufmachen und neue DenkansĂ€tze finden. Das war fĂŒr mich ĂŒberlebensnotwendig! Und ich fand andere (keine neuen) sondern alt bewĂ€hrte DenkansĂ€tze, die mir im Gesamtbild der Schöpfung und deren Plan (was ich auch erst verstehen musste) mir meinen eigenen und einzigartigen Platz mit meiner Bestimmung fĂŒr dieses Leben gab. Aus dieser Weltanschauung heraus konnte ich nun die chaotischen Szenerien von 1999 einordnen und verstehen und wurde ruhiger, gesĂŒnder, stabiler. Die Ereignisse waren dadurch relevant, nicht zufĂ€llig, sondern notwendig und ich konnte aufhören dagegen anzukĂ€mpfen, loslassen, vertrauen ĂŒben und nach und nach mich neu verwurzeln in einem anderen Weltbild und nach oben wachsen, in Dimensionen, die ich mir vorher nicht hĂ€tte trĂ€umen lassen.
Und so reiste ich seit dieser Zeit durch alle Welten, wissenschaftliche, esoterische, analoge, digitale, virtuelle, Traumwelten, magische Welten, durch die Welt der Erscheinungen, die Welt der Energien, der Schwingungen usw. usw..
Es ist ein langer und interessanter Weg. Aber es sollten noch 10 Jahre vergehen, ehe ich mit einer Freundin und unseren Kindern gemeinsam nach Chartre (Frankreich) reiste, um diesen Kraft- und Wallfahrtsort zu besichtigen. Es war ein auĂergewöhnliches Erlebnis ĂŒber das es viel zu schreiben gĂ€be (vielleicht spĂ€ter mal). Auf alle FĂ€lle knipsten wir natĂŒrlich auch reichlich Fotos. Und siehe da. Tausende von weiĂen bzw. hellen Lichtkugeln erschienen vor der Linse. Das war fĂŒr mich die Ăberraschung. Ich hatte zuvor noch nie von solchen Lichterscheinungen gehört oder gelesen. Und dennoch, der ganze Hof der Kirche voll von Lichtkugeln.
Und nun machte ich mich auf die Suche nach einer ErklĂ€rung. Dank Internet wurde ich natĂŒrlich auch schnell fĂŒndig. Orbs wurden diese Erscheinungen genannt. Von âOrbis â Kreisâ oder âOrbus -verwaist, der Waiseâ im Sinne von verwaisten verstorbenen Seelen (Esoterik), oder einfach aus dem englischen âorb â Ball, Kugelâ.

Wie immer konnte ich auch gleich die Diskussionen lesen, die nicht ganz âwasserdichtenâ ErklĂ€rungen der âEsoterikerâ und die massiven Angriffe der Wissenschaftler, die wieder einmal nicht in ihrer Materie bleiben, sondern sich ohne Aufforderung einmischen und versuchen alles ĂŒber ihren Horizont hinausgehende gleich von Anfang an mit der Wurzel heraus zureiĂen und zu vernichten. Dabei ist mir noch keine unabhĂ€ngige Studie bekannt, in der an einer Akademie das PhĂ€nomen ORBs untersucht wurde. Kritisch Denken ist gut, Vorurteile sich nicht bewusst machen und damit eine Dynamik in Gang setzen, in der MachtansprĂŒche geltend gemacht werden sollen, nicht!
Leben und leben lassen, ist meine Devise. Und deshalb habe ich mich nun auf die Suche nach der „Wahrheit“ đ der Orbs gemacht ⊠đ

Und dabei habe ich natĂŒrlich mehr Fragen als Antworten gefunden. Das ist gut, denn so bleibt es spannend und interessant. Eine Antwort auf meine Frage: Gibt es vielleicht auch Fremdenergien, die sich an Menschen heften, nicht sichtbar fĂŒr uns sind aber dennoch Unordnung und Krankheit stiften? AusschlieĂen will ich das auf alle FĂ€lle nicht. Vor allem meine Erfahrungen mit der Clearing- und RĂŒckfĂŒhrungstherapie bestĂ€tigen diese Theorie. Denn auch Viren und Bakterien können wir mit bloĂem Auge nicht sehen und erst die Erfindung des Mikroskop hat uns Einblicke in diese SphĂ€re ermöglicht. Vielleicht fehlt uns nur die Apparatur, um âFremdwesenâ, âGeistwesenâ, âverstorbene Seelenâ o.Ă€.. zu finden. Vielleicht ist es auch die Kamera, der Fotoapparat, der uns einen Weg dahin weist… wer weiĂ?
In meinem Vortrag möchte ich den derzeitigen Stand der Erforschung, des Wissens und natĂŒrlich auch meine eigenen Erfahrungen mit Ihnen teilen. Freuen wĂŒrde ich mich vor allem auch ĂŒber Ihre Erfahrungen und Experimente mit Orbs und anderen Lichterscheinungen.



