Außergewöhnliche Phänomene

Wie lange lebt ein Mensch?

Ist es möglich, dass es Menschen gibt, die weit über die Lebenszeit „normaler“ Menschen hinaus existieren? Ist es möglich mehr als 100 Jahre zu leben? Ja sicher, werden Sie jetzt denken. Aber ist es möglich länger als 150 Jahre zu leben? Nun da scheiden sich die Geister. sagenumworbene Figuren wie Methusalem sollen sage und schreibe 969 Jahre alt geworden sein (1.Mose 5,21-27). Sogar Adam soll erst mit 130 Jahre seinen ersten Sohn gezeugt haben, Set. Stellt man sich das vor, ein 130 jähriger Mann, vital in seiner Manneskraft; für uns heutige Menschen undenkbar. Und nach der Geburt seines ersten Sohnes lebte es natürlich noch lustig weiter. Noch 800 Jahre lang. Erst mit 930 Jahren starb er.

Die Geschichte von Methusalem ist also laut Bibel kein Einzelfall, sondern nur der weiteste Ausläufer einer damals scheinbar sehr normalen Situation. Denn neben Adam und Methusalem lebten auch Set 912 Jahre, Enosch sein Sohn 905 Jahre, Kenan, Sohn des Enosch wurde ganze 910 Jahre alt. Und so geht es fort, bis schlussendlich Metuschelach (Methusalem) mit 969 Jahren die längste Lebenszeit vorzuweisen hatte.

Nun könnte man denken, na die Bibel, ist doch ein Märchen. Aber laut einer repräsentativen Umfrage in den drei deutschsprachigen Ländern, Österreich, Schweiz und Deutschland glauben 41% der Menschen an die Schöpfung gegenüber 40%, die an Evolution glauben. Und das trotz der vehementen Einflussnahme von Schulbildung, Wissenschaft und Medien. Nun, wenn es denn so war, dass Gott die Menschen geschaffen hat, warum dann nicht auch über eine Zeit von 900 Jahren?

Schaut man sich die Rekordliste der 100 ältesten Menschen in der heutigen Zeit an (nachgewiesenes Alter) dann muss man 114 Jahre alt werden, um dazu zu gehören. Mit 122 Jahren hat man dann die Spitze erreicht. Jeanne Calment, eine Französin, 21. Februar 1875 bis 4. August 1997 lebte 122 Jahre und 164 Tage (44.724 Tage)und hält damit bis heute den Rekord. Auffallend dabei ist, dass Frauen durchschnittlich etwas länger leben als Männer, ca. 3 Jahre, wobei die Testosterontheorie wohl eine entscheidende Rolle spielt. Diesem Hormon wird nämlich eine lebensverkürzende Rolle zugeschrieben, was sich erweist aus der Tatsache, dass Eunuchen eine höhere Lebenserwartung hätten, dafür aber dicker werden. Daneben gibt es natürlich auch noch eine Reihe andere Theorien.

Neben diesen offiziellen Zahlen, kann man natürlich auch „inoffizielle Lebenszeiten“ erfahren. In der heutigen Zeit des Internet verbreiten sich schnell Informationen. Zum Beispiel über den 179 jährigen Mahastha Murasi. Im Jahre 1957 soll er sich in einem fortgeschrittenen Alter von 122 Jahren zur Ruhe gesetzt haben. Nach seinen angeblichen Aussagen habe der Tod ihn einfach „vergessen“. Er lebe inzwischen so lange, dass er seine Urururenkel überlebt hat. Zuletzt habe er 1971 einen Arzt aufsuchen müssen. Eine Geburtsurkunde und verschiedene Ausweise sollen sein Alter dokumentieren.

Die Anzahl der Lebensjahre birgt aber nicht gleichzeitig für Lebensqualität. Und bei all dem Eifer nach langem Leben, ist die Frage nach dem WIE von entscheidender Bedeutung. Wem nützt Leben, welches sich auf die vegetative Ebene zurückgezogen hat? Ein aktives Mitwirken und Gestalten im Sinne von Handeln wird mit zunehmendem Alter rückläufig. Und kann sich dieses Leben dann noch selbst regenerieren? Oder ist es auf die Unterstützung von anderen Lebewesen angewiesen?

In Russland, in der Nähe der mongolischen Grenze steht ein buddhistisches Kloster, in dem ein Mönch lebt, der nach Angaben der Wissenschaftler derzeit 164 Jahre alt sein soll. Er heißt Hambo Lama Daschi-Dorsho Itigelows und wurde 1852 geboren. Dieser Mönch wurde mehrfach untersucht. Er sieht aus wie eine Mumie, doch die Wissenschaftler bestätigen, dass seine Haut weich und elastisch ist, sein Blut geleeartig, die Temperatur und sein Gewicht schwanken und er auf die Umgebung reagiert, wenn auch sehr langsam. Er öffnet sogar manchmal seinen Mund und die Augen.

1911 wurde er zum Hambo Lama ernannt, zum geistigen Oberhaupt aller Buddhisten in Russland. Und schon da erklärte der damalige Lama, dass sein Körper nach seinem Tod nicht verwesen wird. Seit 1927 sitzt der Mönch im Lotossitz ohne Stütze und auch nach seinem Tod wurde er in dieser Position beerdigt. 1927 starb er und beschied testamentarisch seine Exhumierung aller paar Jahre. Diese fand dann erstmals 1955 statt, dann nochmals 1973. Dabei stellten die Anwesenden fest, dass keine Verwesung stattgefunden hatte. Aufgrund politischer Konflikte in der Sowjetunion mit religiösen Menschen dauerte es bis zum 11 September 2002, als eine Großnichte die Einwilligung zur endgültigen Ausgrabung gab. Danach wurde der Körper ausgiebig untersucht und die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass sein Körper einen Zustand aufweist, wie der eines Menschen, der gerade 36 Stunden verstorben ist.
Seit dem ist er ein Heiliger und im buddhistischen Kloster (Dazan) im Dörfchen Iwolginsk ansässig. Mehrere Millionen Menschen pilgern jährlich dort hin, um dieses Phänomen mit eigenen Augen zu sehen. Sie versprechen sich Heilung und Segen. In der Nähe, im Geburtsort von Daschi-Dorsho Itigelows gibt es einen Brunnen, der heilkräftiges Wasser enthalten soll.

Zweifel daran  meldet die Internetseite an, die behauptet, dass es derzeit keinen Wissenschaftlern mehr erlaubt sei, den Mönch zu untersuchen und es sich deshalb wohl eher um eine Mumifizierung als um einen lebenden Menschen handelt. Der Mythos hält sich wacker auch gegen die Aussagen der Kritiker.

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Es gibt sicher mehr unter der Sonne dieser Erde, was wir Menschen verstehen können. Und dabei ist es wichtig sich selbst ein Bild zu machen und diese Informationen ins eigene Weltbild zu integrieren. Die Wissenschaft kann nur einen kleine Teil der Welt abbilden und sicher nicht den wichtigsten. Und aus diesem Grunde ist auch die Beobachtung und subjektive Erforschen es einzelnen Phänomens wichtig, gerade wenn es an der Grenze zwischen Leben und Tod stattfindet.

Hier der Link zu einer Dokumentation des ZDF zum Thema vom 31.01.2014

Das Phänomen zwischen Leben und Tod, ein 162 jähriger Mensch

Wenn Sie auch Erfahrungen an dieser Grenze gesammelt haben, so nehmen Sie doch an der Umfrage teil und helfen mit, mehr Licht ins Dunkel zu bringen.

Quellen:

http://www.progenesis.ch/diverses/umfrage/umfrage.html
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84ltester_Mensch
http://www.giga.de/extra/netzkultur/specials/mahashta-murasi-ist-der-179-jaehriger-inder-der-aelteste-mensch-der-welt/
http://derstandard.at/2945165/Toter-Lama-verbluefft-die-Wissenschaft
http://www.mimikama.at/allgemein/das-phnomen-des-lebenden-mnchs-lebt-in-russland-ein-162jhriger-mnch/
Foto:

http://www.mimikama.at/allgemein/das-phnomen-des-lebenden-mnchs-lebt-in-russland-ein-162jhriger-mnch/

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